Trockenmauer am Busbahnhof von freiwilligen Helfern gebaut
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Mit dem Bau einer Trockenmauer aus Kalkstein am neuen Busbahnhof haben vier Erfweiler-Ehlinger Bürger in diesen Tagen eine weitere Ortsverschönerungsmaßnahme im diesjährigen Kreissiegerdorf im Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" abgeschlossen.
Als die Gemeinde Mandelbachtal 2009 im Rahmen der Planungen des neuen Busbahnhofs dem Ortsrat zugestand, anstelle eines Buswartehäuschens aus Plexiglas, eines aus Kalkstein mit Ziegeldacheindeckung, wie im Raum Bliestal vielerorts üblich, zu bauen, reifte im Ortsrat die Idee, die Trennmauer zwischen dem etwas höher gelegenen Parkplatz und dem Bereich der Bushaltestelle mit einer Trockenmauer auszugestalten.
Nachdem die von Fachfirmen ausgeführten Arbeiten beendet waren, machten sich Anfang September Ortsvorsteher Benno Bubel, die Ortsratsmitglieder Hans Peter Heinke und Wolfgang Welsch und Jörg Becker als weiterer freiwilliger Helfer an die Arbeit. Zunächst mussten Kalksteine aus dem nahen Steinbruch in Rubenheim. knapp drei Kilomter entfernt, aufgelesen und mit dem Traktor von Wolfgang Welsch herbei gefahren werden. In mühsamer Arbeit wurde eine 24 Meter lange, 35 bis 40 cm breite und durchschnittlich 1,10 Meter hohe Mauer an die bestehenden Betonelemente angebaut. Rund 13 Tonnen Kalksteine wurden bei der acht Wochen dauernden Baumaßnahme von den Hobbymaurern bewegt und sorgfältig aneinander und aufeinander gereiht. Gottfried Schmitt von der Firma Schmitt Landschafts- und Gartenbau aus Ommersheim, der die Steine für diese Maßnahme kostenlos zur Verfügung stellte, begutachtete gelegentlich den Fortgang und die Qualität der Arbeiten, mit der er ebenso wie Bau-Ingenieur Lars Maier und Bürgermeister Herbert Keßler sehr zufrieden war. Auch der künftige Bürgermeister Gerd Tussing, der sich in dieser Zeit im Wahlkampf befand, lobt die Leistung der vier ehrenamtlichen Helfer, die rund 180 Stunden ihrer Freizeit für das gut gelungene Werk opferten. In Kürze wird die Mauerkrone noch mit Pflanzen ähnlich einer Flachdachbegrünung bepflanzt.
Ortsvorsteher Benno Bubel hofft, dass diese bürgerschaftliche Maßnahme ein weiteres Plus für Erfweiler-Ehlingen bei der nächstjährigen Teilnahme am Landeswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" sein wird, in dem der Ort zum dritten Male den Saarpfalz-Kreis vertreten darf. Wenn alles wie erhofft läuft, können die Erfweiler-Ehlinger im nächsten Jahr (voraussichtlich an Fronleichnam) auch die Fahrer der Trofeo Karlsberg und hoffentlich viele Gäste bei der Zielankunft rund um den neuen Busbahnhof begrüßen.