Erfweiler-Ehlingen

Abschlussbericht zum Bundeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ – Teil 2

Liebe Bürgerinnen und Bürger,
In dieser Ausgabe des Mitteilungsblattes möchte ich Sie über die Bewertung der Bundeskommission zu den Themen „Entwicklungskonzepte und Wirtschaftsinitiativen“ sowie „Soziales Engagement und kulturelle Aktivitäten“ informieren.

Michael Abel, Ortsvorsteher

Entwicklungskonzepte und Wirtschaftsinitiativen

Erfweiler-Ehlingen verfügt bereits seit 2003 über ein Dorfentwicklungskonzept, auf dessen Grundlage sich mehrere Arbeitsgruppen gründeten, die bereits gute Projekte umsetzten. Ebenfalls erkannte die Kommission gute Einzelaktivitäten von Bürgerinnen und Bürgern. Diese Einzelansätze und bisherigen Aktivitäten und Planungen könnten in einem aktuellen Entwicklungsplan mit einer Definition von Prioritäten zusammengeführt und strukturierte Überlegungen zur zukünftigen Gestaltung der Bürgerbeteiligung, festgehalten werden. Gemeinsam mit Bürgerschaft und Gemeinde kann dieser Entwicklungsplan beraten, beschlossen und umgesetzt werden.

Auch bei der Erschließung der geplanten Erweiterung des Gewerbegebietes ist die Teilhabe der Bürgerschaft wichtig. Dabei kommt es darauf an, keine Konkurrenzsituation zum Dorfkern aufzubauen, sondern die vorhandenen Versorgungseinrichtungen im Dorf zu halten.

Soziales Engagement und kulturelle Aktivitäten

Die Kommission zeigte sich beeindruckt von der aktiven und kommunikativen Dorfgemeinschaft und den Initiativen für Kinder- und Jugendfreundlichkeit. Besonders positiv fiel das Bibliotheksangebot mit aktuellstem Bestand auf, das nicht nur von Jugendlichen genutzt werden kann. Wünschenswert ist, dass die vor 13 Jahren gestartete Initiative des Arbeitskreises Kinder und Jugend durch die Einbeziehung junger Eltern zukunftsfähig bleibt.

Das gesellige Miteinander hat in Erfweiler-Ehlingen einen hohen Stellenwert, nicht zuletzt wegen vieler engagierter Bürger vor Ort. Potenzial sieht die Kommission in einer stärkeren Ausweitung auf gemeinwesenorientierte Projekte, wie z. B. der Übernahme von privaten Besuchsdiensten. Es bestünde beispielsweise die Möglichkeit, durch kontinuierliche Befragungen und Erhebungen mit Hilfe offener Anlaufstellen die Bedarfe aller Bürger zu ermitteln, daraus Aktivitäten zu entwickeln und somit das soziale Netz noch enger zu stricken.