Erfweiler-Ehlingen

Der Ortsvorsteher informiert zum Thema „Erweiterung des Steinbruchs Rubenheim“

Zielabweichungsverfahren
Am vergangenen Freitag, 24. September 2016, wurde mir durch Herrn Schickert von der Redaktion der Saarbrücker Zeitung in Blieskastel mitgeteilt, dass der Innenminister als Leiter der Landesplanung das Zielabweichungsverfahren zur Steinbrucherweiterung für den Betreiber positiv beschieden habe. Leider liegt mir der komplette Inhalte des wohl über 100 Seiten starken Bescheides noch nicht vor. Er wird aber im Laufe dieser Woche im Rathaus der Gemeinde Mandelbachtal öffentlich ausgelegt und ist somit für jedermann einsehbar.

Nach Abschluss des Zielabweichungsverfahrens hat der Betreiber des Steinbruchs nunmehr die Möglichkeit beim Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz als oberste Landesbehörde, einen entsprechenden Antrag zur Erweiterung des Steinbruchs einzureichen. Im Umweltministerium muss anschließend dann genau geprüft werden, ob eine Genehmigung erteilt werden kann oder nicht. Ich werde Sie an dieser Stelle über alle weiteren Entwicklungen auf dem Laufenden halten.
Als Ortsvorsteher von Erfweiler-Ehlingen bin ich 2014 angetreten, um eine Erweiterung des Steinbruchs zu verhindern. Ich werde mich auch weiterhin mit allen mir zur Verfügung stehenden Mitteln gegen die Erweiterung einsetzen.

Schäden an Häusern in der Rubenheimer Straße durch den Schwerlastverkehr
Vor ca. 2 Wochen wurde ich von einem Hauseigentümer in der Rubenheimer Straße darüber informiert, dass an seinem Haus Risse aufgetreten sind, die ihre Ursache Wohl in dem enormen Schwerlastverkehr haben. Der Betreiber des Steinbruchs verlangte von dem Hauseigentümer ein entsprechendes Gutachten bevor er Schadenersatzleistungen anerkenne. Ein solches Gutachten kostest sehr viel Geld und dies kann sich natürlich auch nicht jeder leisten. Ich möchte Sie, liebe Anwohner der Rubenheimer Straße, bitten, mir in der letzten Zeit aufgetretene Schäden an Ihren Häusern, die eventuell mit dem Schwerlastverkehr zusammenhängen, zu melden. Wir sollten dann anschließend gemeinsam abstimmen, wie wir weiter verfahren.

Michael Abel, Ortsvorsteher