Erfweiler-Ehlingen

 

Mit einem großen Festakt ist Erfweiler-Ehlingen am Freitagabend, 8. Januar 2016, als Sieger des 25. Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ gewürdigt worden.

In einer sehr festlich geschmückten Mandelbachhalle führte Umweltstaatssekretär Roland Krämer die Siegeehrung aller acht Landesteilnehmer durch. Hierbei erhielt unser Dorf als einziger Ort die Goldmedaille und darf daher auch das Saarland beim Bundeswettbewerb im kommenden Sommer vertreten. Silber bekamen Walpershofen, Altforweiler, Bietzen, Hoof und Oberwürzbach. Die Bronzemedaille gab es für Steinberg-Deckenhardt und Wustweiler.

Auch das kulturelle Rahmenprogramm kam nicht zu kurz. Reimend begrüßten Klaus  Recktenwald und Claudia Knauf von der Theatergruppe T.E.E mit einen Sketch die Vertreter des öffentlichen Lebens. Die Sternsinger machten den Gästen ihre Aufwartung. Der Kirchenchor St. Mauritius und der Musikverein Frohsinn steuerten Lied- und Musikbeiträge bei. Die AG Kinder- und Jugend führte zum Abschluss einen Besentanz auf.

Bürgermeister Gerd Tussing und Landrat Dr. Theophil Gallo waren auch überaus stolz auf unsere Leistung und versprachen ihre Unterstützung für den Bundeswettbewerb. „Ein Dorf das lebst, hat Zukunft“, so Gerd Tussing. Der Landrat zeigte sich „stolz wie e Wuzz“ auf uns.

Der Vorsitzende der Landeskommission zitierte in seiner Laudatio einen Bürger aus Erfweiler-Ehlingen: „Man freut sich, unsere Kinder in diesem tollen Ort aufwachsen zu sehen.“

„Der Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ ist zu einem wichtigen Motor der ländlichen Entwicklung geworden. Er belohnt das Engagement der Dorfgemeinschaft und hat Erfolg damit. Die Menschen in den Dörfern nehmen es selbst in die Hand, ihr Umfeld zu gestalten und das Leben ihrer Heimatregion weiterzuentwickeln, auch in der Verantwortung für kommende Generationen“, sagte Roland Krämer. Der Wettbewerb zeige sehr schöne Beispiele dafür, was motivierte Bürger bewegen können. Die Dorfgemeinschaft von Erfweiler-Ehlingen habe mit einem starken Wir-Gefühl überzeugt. „Das Kraftzentrum ist der gesamte Ort“, so die Jury. Darüber hinaus beeindruckten die Familienfreundlichkeit, die schlüssigen Zukunftskonzepte sowie der mustergültige Umgang mit historischer Bausubstanz.