Dorfform und Geschichte
Erfweiler und Ehlingen haben sich ursprünglich getrennt gebildet. Die erste urkundliche Erwähnung von Erfweiler ist 1223, die von Ehlingen 1383. Der Ursprung der beiden Dörfer dürfte in der Zeit der merowingisch-fränkischen Landnahme vom 5. bis 8. Jahrhundert zu suchen sein. Archäologische Ausgrabungen in der Flur im Reizacker und an der Kirche weisen allerdings eine Römische Besiedlung in der Zeit zwischen 98 bis 402 n. Chr. nach. Ab dem 15. Jahrhundert bilden Erfweiler und Ehlingen „einen Bann und eine Gemeinde“. Ein räumliches Zusammenwachsen erfolgt erst ab 1850, als die Hauptstraße (heutige Rubenheimer Straße) bebaut wurde und aus den beiden Haufendörfern ein Straßendorf wurde. In Ehlingen wurde ab 1950 parallel zur Hauptstraße gegenüber der Talaue des Magersbrunnenbaches die heutige Langgasse bebaut und 1992 verkehrsberuhigt ausgebaut.
Ab 1960 dehnte sich die Wohnbebauung durch Schaffung von Neubaugebieten, die in drei Etappen erschlossen wurde, Richtung Süden aus. Die Anbindung efolgt durch fünf Erschließungsstraßen unmittelbar an die Rubenheimer Straße. Wichtige Einrichtungen der Infrastruktur, wie Schule, Kindergarten, Feuerwehrgerätehaus, Mandelbachhalle, Sport- und Tennisplätze wurden nördlich der Rubenheimer Straße errichtet.
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